News / Meldungen   1 2     
Hier stehen unsere aktuellen Meldungen und News.
 
Hat IBM von fehlerhaften Festplatten gewusst?    20.02.2004
Im Rechtsstreit um fehlerhafte Festplatten der DTLA-Serie haben Verantwortliche von IBM trotz Kenntnis über einen Defekt diese in den Umlauf gebracht, so das amerikanische Magazin Maximum PC. Dies sollen interne Dokumente von IBM belegen.
Weiterhin sollen 30 Prozent der reklamierten Laufwerke, ebenfalls einen selben Fehler aufgewiesen haben.
Dieser äußert sich darin, dass bei den Platten Datenverluste auftreten.

IBM bestreitet diese Vorwürfe jedoch wehement, hat aber bei der mittlerweile ausgelaufenen Serie, ein Firmware-Update herausgebracht gehabt, welches die Ursache mindern soll.
Der Fehler bestand wohl darin, dass sich bei längerem Dauerbetrieb ohne Zugriffe das Schmiermittel der Plattenoberfläche an den Köpfen anlagerte. Die neue Version sorgte dafür, dass die Köpfe von Zeit zu Zeit bewegten, um einem Verharren der Köpfe an einer Position zu verhindern.
 
Kommunikation in Gefahr!    28.10.2003
Auszug des aktuellen Beitrags auf www.heise.de vom 28.10.2003:

In einer der Fleckengruppen hat sich heute (Dienstag) kurz nach 12 Uhr Ortszeit ein massiver Masse- und Strahlungs-Ausbruch ereignet. Auf der Tagseite der Erde brach der Kurzwellenverkehr dadurch vollständig zusammen. UKW-Anwendungen wie Funktelefone sowie Radio- und Fernseh-Empfang sind hiervon jedoch nicht betroffen. Die Strahlung ist nur von Satelliten messbar, da die Atmosphäre diese vollständig absorbiert.

Sehr starke geomagnetische Stürme können sogar zu Stromausfällen führen. Die Aktivität im Erdmagnetfeld induziert sehr hohe Gleichspannungen in Überlandleitungen, die dann Kurzschlüsse durch Überschläge erzeugen. Dies passierte zuletzt 1989 in der kanadischen Provinz Quebec während eines geomagnetischen Sturmes der Stärke 5 auf der 5-teiligen Skala. Auch Satelliten können in Schwierigkeiten geraten: Das schwankende Erdmagnetfeld kann die Lagekontrolle beeinträchtigen.

Kritisch kann die Situation werden, wenn die Protonenwerte die Stufe 4 oder 5 erreichen, was nach jetzigem Stand nicht ausgeschlossen erscheint. In niedriger Höhe hat das keine Auswirkungen, da die Atmosphäre Strahlung und Partikel restlos herausfiltert, gefährdet sind jedoch Insassen von Flugzeugen, die in den Polarregionen in großer Höhe unterwegs sind. Die Strahlenbelastung bei einem transpolaren Flug während eines schweren Protonensturms, beispielsweise von Europa nach Hawaii, entspricht 10 bis 100 Röntgenaufnahmen des Brustraums. Solche schweren Protonen-Stürme treten allerdings nur drei bis vier Mal in zehn Jahren auf, zuletzt Anfang April 2001.

Satelliten kreisen außerhalb der schützenden Lufthülle um die Erde und können von den Protonen beeinträchtigt oder beschädigt werden. Besonders die Mikroelektronik an Bord ist empfindlich; Speicherbausteine können ihre Informationen verlieren, Digital-Kameras liefern verrauschte Bilder. Auch die Sonnensegel können von hochenergetischen Protonen beschädigt werden.(uma/c't)
 
Aktuelle Meldung auf www.heise.de vom 16.9.2003    16.09.2003
Studie: Ältere PCs in Unternehmen mitunter kontraproduktiv

Viele Unternehmen behalten ihre PCs länger als die sonst übliche Dauer von drei Jahren in Gebrauch, manche etwa über sechs Jahre. Sie sparen aber nicht so viel Geld wie sie erwarten, meinen die Marktforscher von Gartner. Zwar wirkten sich die eingesparten Kosten auf die so genannten Total Cost of Ownership (TCO) aus, doch entstünden mit längerer Gebrauchsdauer eines PC in anderen Bereichen Kosten.

Als wesentliche indirekte Kostenfaktoren führen die Forscher nachlassende Produktivität beim Anwender, vermehrte Ausfallzeiten und zunehmende Vielfalt an Betriebssystemversionen und Hardware auf. Die Unternehmen müssten also durchschauen, welche Kosten nicht zur TCO gezählt werden, und diese abwägen, so Michael Silver von Gartner: "Entweder zahlt das Unternehmen in Form von Investitionen oder der Mitarbeiter durch Produktivitätsverlust."

Gartner empfiehlt bei Anwendern mit gewöhnlichen Aufgabenbereichen eine Neuanschaffung eines PC nach vier Jahren und bei Mitarbeitern mit höheren Anforderungen (High Perfomance User) nach drei Jahren. Eine Neuanschaffung erst nach fünf Jahren sei nur ratsam bei Systemen, die immer gleiche Aufgaben erfüllen und nicht die Installtion neuer Anwendungen erforderten. (anw/c't)
 
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desinet - Community | www.cpnet.de | Bremerhaven, 23.05.2022 09:15